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Stiftsarchiv Gleink

Das Benediktinerkloster Gleink (bei Steyr) wurde 1123 gegründet und 1784 aufgehoben. Nach Aufhebung des Klosters herrschten ähnliche Verhältnisse wie in Garsten: Die Urkunden sind in ziemlicher Vollständigkeit erhalten, bei Handschriften und Akten sind erhebliche Verluste zu beklagen (u. a. Fehlen von älteren und Gesamtinventaren).

1785/86 wurde das Archiv von Johann Adam Trauner nach dessen bewährten Grundsätzen geordnet; anhand seines umfangreichen Repertoriums lässt sich der ursprüngliche Umfang des Gleinker Archivs feststellen. Dieses blieb bis zum Jahr 1902 an seinem ursprünglichen Ort, von wo es in das bischöfliche Palais kam. Wegen Raummangels übernahm 1913 das Oberösterreichische Landesarchiv unter Eigentumsvorbehalt den Bestand.

Gliederung des Bestandes: Innere Verwaltung, Klosterbesitz, Finanz- und Gerichtswesen, Religion, Pfarreien, Schulen, Handel und Gewerbe, Polizeiwesen, Land- und Forstwirtschaft, Bauangelegenheiten, Militär, Korrespondenzen

200 Schachteln, 151 Handschriften, 257 Urkunden
Laufzeit: 1082 - 1792
Literatur: J(osef) Wussin, Das Archiv zu Gleink, in: Mitteilungen der k.k. Zentralkommission für Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmale 1889, XLVI ff.

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Verzeichnis der Brief-, Inventur- und Abhandlungsprotokolle