Mit der schwierigen Situation der Opfer des Nationalsozialismus und der Aufarbeitung der Nazigräuel unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges befasst sich das neue Buch der beiden jungen Autoren Simon Loidl und Peter März mit dem Titel "....Garanten gegen den Faschismus... - Der Landesverband ehemals politisch Verfolgter in Oberösterreich".
Unmittelbar nach der Befreiung bemühten sich lokale und regionale Initiativen in ganz Österreich, die Opfer des NS-Regimes zu organisieren, um Entschädigungen und Hilfeleistungen einzufordern und die Verbrechen des Faschismus nicht der Vergessenheit anheim fallen zu lassen. Anfang 1946 entstand aus diesen Gruppierungen der "Bundesverband ehemals politischer Verfolgter", umgangssprachlich kurz "KZ-Verband" genannt.
Der "Landesverband ehemals politisch verfolgter Oberösterreich" spielte innerhalb des Bundesverbandes eine gewichtige Rolle. Nach der Auflösung des Bundesverbandes 1948 gingen vom oberösterreichischen Landesverband entscheidende Impulse zur Weiterführung der Verbandsarbeit aus.
Verlag des Oö. Landesarchivs, 350 Seiten, Preis 26 Euro.
Erhältlich im Buchhandel oder: +43 732 7720/14601 bzw. landesarchiv@ooe.gv.at