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Forschungsprojekt "Erste Republik"

Die Bearbeitung der Zeit zwischen dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem "Anschluss" zählt in Österreich zu den besonders schwierigen Herausforderungen für die Geschichtswissenschaft. Von politischen Überzeugungen geprägte Darstellungen und Sichtweisen einzelner Ereignisse und Erscheinungen verstellten oft den Blick auf das Ganze, auf weniger spektakuläre, aber landesgeschichtlich mindestens ebenso relevante Bereiche gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Entwicklung im Österreich der "Zwischenkriegszeit". Auf Jahrzehnte möglichst konfliktfreier Zeitgeschichte folgte in den späten sechziger und siebziger Jahren eine Phase intensiverer Auseinandersetzung mit der "Ersten Republik", die aber wenig später durch die Fokussierung des öffentlichen Interesses auf die NS-Vergangenheit wieder zum Erliegen kam.

Das Land Oberösterreich initiierte nun nach Abschluss des Großprojektes "Oberösterreich in der Zeit des Nationalsozialismus" ein weiteres wissenschaftliches Großprojekt zur Erforschung der Geschichte Oberösterreichs zwischen 1918 und 1938. Durch Beschluss der Landesregierung im März 2010 wurde das Oberösterreichische Landesarchiv mit seiner Durchführung betraut.

Eine wissenschaftliche Kommission aus neun Historikerinnen und Historikern begleitet das Projekt:

Univ.-Prof. Dr. Peter Becker, Wien
Prof. Dr. Helmut Fiereder, Linz
ao. Univ.-Prof. Dr. Lothar Höbelt, Wien
Dr. Brigitte Kepplinger, Linz
Univ.-Doz. Dr. Martin Moll, Graz
ao. Univ.-Prof. DDr. Michel Pammer, Linz
Univ.-Prof. Dr. Roman Sandgruber, Linz
Mag. Florian Schwanninger, Linz
Univ.-Prof. Dr. Josef Weidenholzer, Linz

Symposium Februar 2011
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