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Evangelische Superintendentur

Das Archiv der evangelischen Superintendentur für Oberösterreich wurde dem Oberösterreichischen Landesarchiv unter Eigentumsvorbehalt vom damaligen Superintendenten Dr. Leopold Temmel im Jahre 1974 übergeben. Der oberösterreichischen Superintendentur unterstanden bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges die evangelischen Gemeinden in Oberösterreich, Salzburg und Tirol. Die beiden letzteren Bundesländer wurden nach dem Krieg zu einer eigenen Superintendentur vereinigt. Der Inhalt des Bestands reicht weit über das Bundesland Oberösterreich hinaus bis Südtirol. Der Bestand wurde 1976 von Dr. Hertha Hageneder geordnet. Größere Bestandsgruppen bilden Personalakten der Geistlichkeit (einschließlich Theologiestudenten), Schule und Lehrerschaft, das Seniorat, Stiftungen und Vereine (im besonderen der Gustav-Adolf-Verein) sowie Pfarrakten.

Die Archivalien sind bis zum Jahre 1918 ohne Einschränkung benützbar; nach diesem Stichjahr ist eine Benützungsbewilligung der Superintendentur notwendig.

188 Schachteln, 11 Handschriften, 16 Faszikel
Laufzeit: 1780 - 1964
Literatur: Herta Hageneder, Das Archiv der Oberösterreichischen Evangelischen Superintendentur, in: Scrinium 47 (1993) 341 ff.

 

ab 1919 gesperrt !

Einige unserer Bestände sind aufgrund von rechtlichen Bestimmungen, vertraglichen Vereinbarungen mit den Übergeber/innen oder aus konservatorischen Gründen für die allgemeine Benützung gesperrt. In Einzelfällen kann unter bestimmten Voraussetzungen (z. B. wissenschaftliche Forschungstätigkeit) eine befristete Aufhebung der Sperre erfolgen. Anfragen um Ausnahmegenehmigungen richten Sie bitte schriftliche unter landesarchiv@ooe.gv.at an das Oö. Landesarchiv.

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