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Marktarchiv Perg

In den Ratsprotokollen der Marktkommune Perg ist vermerkt, dass die Archivalien seit dem 17. Jahrhundert im Turm der Pfarrkirche aufbewahrt wurden, wo sie in der Folge jedermann zugänglich und daher Verluste unvermeidlich waren. Eine Verbesserung erfolgte durch die Erbauung eines neuen Rathauses (1876), wohin die Archivalien übersiedelt wurden, die im Jahre 1909 der Landesarchivar Dr. Eduard Straßmayr fachmännisch ordnete. Die Besetzung Pergs durch sowjetisches Militär 1945 war auch für das Marktarchiv nachteilig, da die Archivalien (vermischt mit Museumsgegenständen) in einen ebenerdigen, feuchten Raum verlagert wurden. Wegen der Gefahr einer völligen Durchfeuchtung wurde das Marktarchiv schließlich 1947 unter Vorbehalt des Eigentums vom Oberösterreichischen Landesarchiv übernommen und neu aufgestellt. Die Urkunden enthalten hauptsächlich Bestätigungen der Marktprivilegien durch die Landesfürsten, bei den Handschriften sei neben dem Marktbuch (Abschriften aus dem 16. und 19. Jahrhundert) die fast geschlossene Reihe der Gerichtsprotokolle von 1603 bis 1800 hervorgehoben.

4 Schachteln, 143 Handschriften, 56 Urkunden, 2 Mappen
Laufzeit: 13. - 20. Jh.
Literatur: Eduard Straßmayr, Das Archiv der Marktkommune Perg in Oberösterreich (1909)

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Verzeichnis der Brief-, Inventur- und Abhandlungsprotokolle