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Polizeidirektion 1790-1878

"Es entstanden 1785 und später Polizeidirektionen, auch in Linz, die den Landeschefs unterstellt waren". Nach Veränderungen unter Leopold II. müssen 1793 "die Polizeidirektionen [wieder] eingerichtet worden sein, da ein Ministerialschreiben vom 9. Februar 1793 an alle Länderchefs die Polizeidirektionen diesen unterstellte ... Im Jahre 1848 musste sie sich Stadthauptmannschaft bezeichnen, was jedoch bereits ... 1852 rückgeändert wurde. Am 19. Jänner 1866 hat der Kaiser die Auflösung der Polizeidirektion Linz genehmigt ... mit 1. April 1866, wobei die lokalpolizeilichen Geschäfte an den Magistrat Linz, die staatspolizeilichen an das Statthaltereipräsidium übergehen sollten" (Trinks).

Die Polizeidirektion war also de facto eine Abteilung der Landesregierung. Von 1790 bis 1822 wurden in der Kanzlei der Landeshauptmannschaft eigene Jahres-Findbücher für "Polizei und Zensur" geführt (heute Polizeidirektion Hss. 1-18), später sind diese Agenden gemeinsam mit "Politica" und "Cameralia" in den Präsidialprotokollen vermerkt. Die Kanzleiprotokolle der Polizeidirektion selbst beginnen erst 1833 (Hs. 19) und werden auch nach der Auflösung der Linzer Polizeidirektion (wieder im Präsidium? (als "Gestionsprotokolle" von 1867 bis 1878 weitergeführt (Hss. 39-50); die entsprechende Zweigleisigkeit ist auch bei den Indices zu beachten. Eigene Findbücher der Zensurstelle wurden von 1802 bis 1822 geführt (Hss. 77-81). Hervorzuheben sind die "Geheimen Gestionsprotokolle" des Polizeidirektors von 1810 bis 1831. Der Aktenbestand enthält nur die Polizei-, nicht aber Zensurangelegenheiten.

76 Schachteln, 86 Handschriften
Laufzeit: 1790 - 1878

Literatur: Trinks, Bestände 23, 40 f.

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