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Aktendigitalisierung

Im Verwaltungsarchiv des Oberösterreichischen Landesarchivs lagern derzeit tausende Laufmeter Papierakten und rund 32.000 Mikrofilme mit verfilmten Akten. Um all diese Unterlagen besser zugänglich zu machen und langfristig zu erhalten, hat das Landesarchiv nach der Übernahme des Verwaltungsarchives 2012 ein großes Digitalisierungsprojekt gestartet.

 

Papierakten

Im Herbst 2012 wurde die bisher übliche Mikroverfilmung von Akten der Landesverwaltung auf Digitalisierung umgestellt. Seither wurden an den fünf Einzugsscannern schon zehntausende Akten digitalisiert und als Multipage-PDF abgespeichert.

 

Mikrofilmdigitalisierung

Anfang Herbst 2014 wurde bei internen Prüfungen festgestellt, dass viele der 32.000 Mikrofilme des Verwaltungsarchivs von der Zerstörung bedroht waren. Das sogenannte "Essigsyndrom" begann vor allem die früher verwendeten Azetatfilme anzugreifen und im Endstadium aufzulösen. Der dabei auftretende scharfe Essiggeruch gab dem Verfallsprozess seinen Namen.

Da durch die mögliche Zerstörung vieler alter Akten ein unersetzbarer Verlust für die Landesverwaltung, aber auch die Landesgeschichte drohte, wurde gemeinsam mit der Abteilung Präsidium und der Kulturdirektion des Landes Oberösterreich im Herbst 2014 ein umfassendes Rettungsprogramm ins Leben gerufen. Mit modernster Technik wurden die Mikrofilme nun digitalisiert und so in elektronischer Form für die Nachwelt erhalten.