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Ständisches Archiv

Das Archiv der "Landschaft" (der vier Stände von Prälaten, Herren, Rittern und den ursprünglich sieben landesfürstlichen Städten) des Landes ob der Enns bildet den Grundstock des Oö. Landesarchivs.

Die historische Wirksamkeit der Stände setzte zu Beginn des 15. Jahrhunderts ein, seit dem 16. Jahrhundert gab es eine eigene ständische Kanzlei, und seit 1571 existierten im neuerbauten Landhaus eine Registratur und ein Archiv. Bei diesen Beständen handelte es sich von allem Anfang an nur um jene Archivalien, die die Landstände in ihrer Gesamtheit bzw. die Herren und Ritter betrafen; das Archiv des Prälatenstandes war immer im Kloster Kremsmünster verwahrt und das der Städte in Enns bzw. in Linz, wobei von letzterem kaum Reste überliefert sind.

Von älteren Ordnungen und Verzeichnungen haben sich ebenfalls nur geringe Spuren erhalten; die entscheidende Arbeit geschah, nachdem das Archiv durch den Brand des Landhauses (1800) und mehrmalige Evakuierung während der napoleonischen Kriege durcheinander geraten war, durch eine Neuaufstellung, die von dem Archivar Mathias Hell besorgt wurde. Schließlich vollendete sein Nachfolger Franz X. Stauber das Werk, das auch in einem dreibändigen "Universalindex", der das gesamte Archiv der Stände (1421-1861) umfasst, seinen Niederschlag fand (1833-1839). Die Neuaufstellung, die der erste Leiter des 1896 gegründeten Landesarchivs kurz nach seinem Amtsantritt vornahm, beließ das alte Buchstabensystem, sorgte jedoch für eine Literatur:

Literatur: Zibermayr, Landesarchiv 88 ff.; Trinks, Bestände 31 ff.

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