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Marktarchiv Ottensheim

Eine Besonderheit des Marktarchivs Ottensheim besteht weniger in der Größe seines Bestandes als vielmehr in dessen Alter, ist doch das Privileg des Babenbergers Herzog Leopolds VI. aus dem Jahre 1228 der älteste überlieferte Freiheitsbrief einer Marktsiedlung in Oberösterreich. Obwohl bei der Übergabe der Amtsgeschäfte der Marktrichter auch des öfteren Inventare der vorhandenen Archivalien angefertigt wurden, wurde eine eigentliche Archivordnung erst 1772 durch den Marktrichter Johann Georg Hinterhölzl vorgenommen. Die seither eingetretenen Verluste halten sich glücklicherweise in Grenzen. Bei einer Archivbesichtigung im Jahre 1939 wurde mit einer völligen Neuordnung des Bestandes begonnen, welche erst nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und der Übernahme durch das Oberösterreichische Landesarchiv abgeschlossen werden konnte. Im Mittelpunkt stehen die für den Donaumarkt wichtigen Privilegien betreffend die Maut- und Zollfreiheiten (Mautprivileg 1228) durch die österreichischen Landesfürsten sowie Archivalien, welche das Verhältnis zwischen der Herrschaft Ottensheim und der bürgerlichen Marktsiedlung widerspiegeln.

90 Sch. mit Akten (15.-20. Jh.) und 100 Urk. (13.-18. Jh.); 98 Hss. (17.-20. Jh.)
Laufzeit: 13. - 20. Jh.
Literatur: Einleitung zum Verzeichnis des Marktarchivs Ottensheim (H 36) 1 ff. (Alfred Hoffmann)

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