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Stadtarchiv Vöcklabruck

Das Archiv der (kleinsten) landesfürstlichen Stadt Vöcklabruck erlitt im 19. Jahrhundert das Schicksal vieler kommunaler Archive: Es fiel umfangreichen Skartierungen zum Opfer, so dass heute nur noch ein Restbestand an Akten und Handschriften überliefert ist, während es bei den Urkunden etwas besser aussieht. Der von 1829 bis 1884 hier tätige Kooperator Joseph Johann Reindl beschäftigte sich als erster mit dem städtischen Archiv, indem er Urkunden und Akten teilweise verzeichnete. Bei der von Ferdinand Krackowizer im Jahre 1895 durchgeführten Revision befand sich das Archiv in guter Verwahrung, und es sind seither auch keine größeren Verluste zu beklagen. In den Jahren 1925 bis 1933 wurde das Stadtarchiv von dem pensionierten Marine-Oberingenieur Johann Seifridsberger unter Anleitung des Oberösterreichischen Landesarchivs geordnet. 1952 wurde der Bestand unter Vorbehalt des Eigentums im Landesarchiv deponiert und im Jahr darauf neugeordnet. Das Stadtarchiv enthält Privilegien, Kauf- und Lehenbriefe, Schenkungs- und Verpfändungsdokumente städtischer Verwaltung sowie Material über die Sachgebiete Rechnungswesen, Landwirtschaft, Handel, Märkte, Verkehr, Handwerker, Gewerbe, Industrie, Steuerwesen, Mauten, Gerichtswesen, Schulen, Polizei, öffentliche Sicherheit und Militär.

81 Schachteln, 102 Handschriften, 3 Faszikel, 632 Urkunden
Laufzeit: 14. - 19. Jh.

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