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Grundbuchurkunden

Im Zuge der Einführung staatlicher Gerichtsbehörden 1849/50 wurden von den neugegründeten Bezirksgerichten zwar die Alten Grundbücher der ehemaligen Grundherrschaften (siehe Alte Grundbücher) übernommen und weitergeführt, jedoch eine eigene Urkundensammlung für sämtliche Verträge und Urkunden (als Nachfolger der Gewähr- und Satzbücher) angelegt. Diese Urkundensammlung besteht bis heute bei den einzelnen Bezirksgerichten.

Das Oberösterreichische Landesarchiv hat den älteren Teil dieser Urkundensammlung für die Jahre von 1850/51 bis 1900 mit einigen Lücken übernommen.

Dies geschah im Wesentlichen in zwei Etappen. Die Urkunden der Jahre 1850/51 bis 1879 wurden weitgehend gleichzeitig mit den Alten Grundbüchern der Bezirksgerichte (Laufzeit bis 1879) um das Jahr 1973 an das Oberösterreichische Landesarchiv übergeben.

Im Zuge der Auflösung mehrerer Bezirksgerichte in den Jahren 2002 bis 2004 wurden die Grundbuchurkunden generell bis zum Jahr 1897 herauf übergeben. Die Erweiterung bis zum Jahr 1900 sowie die Übergabe von noch in einzelnen Bezirksgerichten verwahrten Urkundenbeständen für die Jahre 1850/51 bis 1900 erfolgte mit der Abtretung der Neuen Grundbücher in den Jahren 2013 bis 2017. Damit sollte sich der Gesamtbestand der vorhandenen Grundbuchurkunden von 1850/51 bis 1900 im Oberösterreichischen Landesarchiv befinden.

Die weitgehend geschlossene Sammlung der Urkunden zum Sondergrundbuch Landtafel für die Jahre 1851 bis 1900 sind ebenfalls ein eigener Bestand der Grundbuchurkunden.

Die Urkunden zum Sondergrundbuch Eisenbahnbuch sind hingegen – mit abweichendem Zeitraum bis teilweise bis zur Mitte der 20. Jahrhunderts und abweichendem Ordnungsprinzip – im Bestand Ermittlungsakten und Urkunden zum Eisenbahnbuch enthalten.

An der Erstellung und Aktualisierung der Verzeichnisse zu den Grundbuchurkunden wird gearbeitet!

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