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Landesgerichtsarchiv bis 1849

Nach Aufhebung der Grundherrschaften im Jahre 1848 wurde beim (Ober-)Landesgericht Linz durch kaiserliches Patent vom 28. Juni 1850 (RGBl. Nr. 258) ein "Landesarchiv" errichtet mit der Absicht, die dauernd aufzubewahrenden Bücher und Akten der bisherigen Gerichtsbehörden zu verwahren. Eine eigens dafür geschaffene Skartierungskommission (1857-1864) sichtete die Bestände und schied dabei auch landesgeschichtliches und volkskundliches Quellenmaterial aus. Im Jahre 1921 gingen die verbliebenen Bestände des sogenannten Landesgerichtsarchivs auf Grund eines Übereinkommens in die Verwahrung des Oberösterreichischen Landesarchivs über. Sie wurden nach der Übernahme laufend ergänzt und 1949 von Georg Grüll durch Verzeichnisse erschlossen. Die Archivalien der Innviertler Pfleggerichte kamen überhaupt erst in den Jahren 1949-1965 und 1986-1990 von den jeweiligen Bezirksgerichten in das Landesarchiv. Es handelt sich nur um Bruchteile der ehemaligen Archivkörper der landesfürstlichen Pfleggerichte.

Literatur: Zibermayr, Landesarchiv 154 ff.; Trinks, Bestände 46 ff.

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