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Notariatsarchivalien

In Oberösterreich sind die Notariatsstellen deckungsgleich mit der ehemaligen Struktur der Bezirksgerichte (von 1850 bis zur Reform 2003). Die Notariatsunterlagen aus den Bezirksgerichtssprengeln der Landesgerichte Linz, Ried und Steyr wurden beim LG Linz verwahrt. Sie reichen zurück bis in das Jahr 1851.

2015 erfolgte eine erste Durchsicht der Notariatsakten beim LG Linz durch das Oberösterreichische Landesarchiv. Damals wurden lediglich jene Akten und Findbehelfe ins Landesarchiv übernommen, die zum Schließen von Überlieferungslücken in der Grundbuchurkundensammlung benötigt wurden. Im Jahr 2016 erfolgte dann in drei Tranchen die Übernahme der restlichen Unterlagen bis ca.  Mitte des 20. Jahrhunderts. Die Ordnungsarbeiten wurden im Sommer 2016 im Landesarchiv durchgeführt. Ordnung und Aufstellung orientieren sich an folgenden drei Eckpunkten: Notariatsstelle, Akten / Handschriften und chronologische Abfolge der einzelnen Notariatsinhaber. Als Grundlage für die Ordnungsstruktur diente eine Auflistung der Notariate in Oberösterreich (s. Österreichische Notariats-Zeitung. Monatsschrift für Notariat und Freiwillige Gerichtsbarkeit 94. Jg. (1962) Nr. 2). In ihr finden sich Angaben zu den Notariatsstellen, den jeweiligen Notariatsinhabern und den Zeitraum ihrer Tätigkeit.

Der vom Oberösterreichischen Landesarchiv übernommene Bestand der Notariatsarchive umfasst insgesamt 1667 Aktenschachteln und 1603 Handschriften.

Im Oberösterreichischen Landesarchiv kann in jene Notariatsarchivalien Einsicht genommen werden, die sich an den Standorten Linz und Hartheim befinden. Bei Bestellungen aus dem Außendepot sind verlängerte Bearbeitungszeiten zu beachten.

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