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Herrschaftsarchiv Schwertberg

Bereits im Jahre 1850 war ein Teil des herrschaftlichen Gerichtsarchivs an das Landesgerichtsarchiv in Linz gelangt, 1899 wurde ein Teil des Wirtschaftsarchivs vernichtet, andere Archivalien wurden von einem Wiener Antiquariat versteigert, wovon Teile durch das Oberösterreichische Landesarchiv erworben werden konnten. 1908 kaufte das Landesarchiv den größten Teil des Restarchivs auf, während ein geringer Teil den neuen Besitzern Schwertbergs, den Grafen Hoyos, übergeben wurde; dieser Teil befindet sich heute noch im Schloss. Die in das Landesarchiv gelangten Teile wurden 1938 und 1943 von Georg Grüll geordnet und umfassen 14 Urkunden (ab 1351), 271 Handschriften und 191 Schuberbände Akten.

Den Großteil der Handschriften bilden Urbare, Wirtschaftsrechnungen und Protokolle, unter den Akten sind besonders die Schriften über die Wallseer, Strein, Tschernembl, Hager und Thürheim zu erwähnen sowie die Korrespondenzen der Thürheim, vornehmlich aus dem 18. Jahrhundert, und Akten über deren in Belgien liegende Besitzungen.

196 Schachteln, 271 Handschriften, 14 Urkunden
Laufzeit: 14. - 19. Jh.
Literatur: Handbuch der österreichischen Wissenschaft 5. Band (Wien 1965) 267

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