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Stiftsarchiv Traunkirchen

Das nach 1020 von den Grafen von Raschenberg-Reichenhall gegründete Frauenkloster Traunkirchen wurde nach kurzer Blüte im 16. Jahrhundert ein Opfer der Reformation. Im Jahre 1572 wurde es als leerstehend bezeichnet und dem ober- und niederösterreichischen Prälatenstand übergeben. 1614 dem Bistum Wien einverleibt, wurde Traunkirchen 1622 den Passauer Jesuiten übereignet. Nach Aufhebung dieses Ordens 1773 wurde Traunkirchen vorerst dem k.k. Salzärar übereignet, ehe es 1779 mit der Herrschaft Ort vereinigt wurde.

Das Klosterarchiv war bereits von den Jesuiten stark vernachlässigt worden, so dass eine vom k.k. Salzärar vorgenommene Neuordnung nicht weniger als vier Jahre benötigte. Schließlich wurde das Traunkirchner Archiv nach Ort verbracht, wo es nach dem Kauf des Schlosses Ort durch Erzherzog Johann (1869) in alle Winde zerstreut wurde. Reste des Archivs wurden im Laufe der Jahre vom Oberösterreichischen Landesarchiv erworben und zum Bestand "Herrschaft Traunkirchen" vereinigt.

Gliederung des Bestandes: Urbare, Privilegien, Steuern, Wirtschafts- und Verwaltungsakten, Vogteien, Handwerk und Handel

27 Schachteln, 34 Handschriften, 43 Urkunden
Laufzeit: 1191 - 1829
Literatur: Karl Amon, Geschichte des Benediktinerinnenklosters Traunkirchen (theol. Diss. Graz 1959); Carl Schraml, Das oberösterreichische Salinenwesen von 1750 bis zur Zeit nach den Franzosenkriegen, 2. Bd. (Wien 1934) 559 ff.

 

Nähere Informationen zu den Urkunden des Bestandes finden Sie im Online-Portal "Monasterium" (MOM).
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