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Landes-Frauenklinik Wels

Mit 1. Oktober 1904 erfolgte die Baubewilligung zur Erbauung eines Truppenspitals für die k.k. Landwehr inklusive einem k.k. Isolierspital. Im Hauptgebäude war das k.k. Landwehrspital (Linzer Straße 89, früher Reitschulgasse 12) untergebracht, und das Nebengebäude beherbergte das k.k. Isolierspital (Hans Sachs-Straße 46, früher Reitschulgasse 14).

Im Jahre 1920 wurde das Landwehrspital Wels samt Inventar von der Stadtgemeinde Wels übernommen. Das Vorhaben, das Spital in eine Gebär- und Fürsorgeanstalt für arbeitsunfähige Schwangere und Wöchnerinnen umzuwandeln, kam über das Planungsstadium nicht hinaus.

1921 kaufte das Land Oberösterreich von der Stadtgemeinde Wels die Gebäude und übernahm im Jahre 1922 auch das gesamte Spitalsinventar. Ab 1923 wurde die Gebärklinik Wels als Filiale derOö. Landesfrauenklinik Linz geführt. Bis zum Februar 1997 erfüllte die Krankenanstalt die Funktion als Landesfrauenklinik Wels, dann wurde sie in eine „Psychiatrische Klinik“ umgewandelt und fungierte als Außenstelle der Landesnervenklinik Wagner-Jauregg. Der Betrieb ist organisatorisch ab dem 1. Jänner 2008 als psychiatrische Klinik Wels beim Verbund Klinikum Wels-Grieskirchen angesiedelt. Die leerstehenden Gebäude wurden im Jänner 2015 für die Unterbringung von Asylanten und Kriegsflüchtlingen herangezogen.

Den größten Teil dieses Bestandes umfassen die Aufnahmeprotokolle der geburtshilflichen und gynäkologischen Abteilung von 1923-1938 und von 1976-1997. Ein Index über die Personalaufnahmen von 1923-1988 bietet einen guten Überblick über die Fluktuation des Krankenhauspersonals.

Der Bestand umfasst 67 Handschriften (von 1923-1995) und 3 Aktenschachteln (von [1904]1910-2006)

Dieser Bestand ist in einem Außendepot des Landesarchivs untergebracht und nur eingeschränkt benutzbar. Sie können unter landesarchiv@ooe.gv.at schriftlich um Einsichtsgenehmigung ansuchen.

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