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Säuglingsheim Wels

Die Stadt Wels hat in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts viele Jahre lang im Schloss Eisenfeld ein Kinderheim betrieben. An der Art der Nutzung des Gebäudes änderte sich wohl nichts, als es die Nationalsozialistische Volkswohlfahrt (NSV) im Jahre 1943 erwarb. 1945 kam das Schloss dann in den Besitz der Republik Österreich, der es bis 1956 als Säuglingsheim diente. 1966 wurde das Schloss abgerissen.

Der winzige Bestand wurde von der Zentralregistratur um 1990 an das Oberösterreichische Landesarchiv übergeben und umfasst bloß eine Schachtel. Diese enthält Akten der NSV, die die Verlegung von Kindern wohl nach Wels betreffen. Ein etwa gleich umfangreicher Teil beinhaltet vor allem Namenslisten der hier untergebrachten Säuglinge aus der Zeit zwischen 1945 und 1956.

1 Schachtel
Laufzeit: 1943 - 1956
Literatur (über die Besitzverhältnisse): Archivalische Vorarbeiten zur Österreichischen Kunsttopographie. Gerichtsbezirk Wels (bearb. von Gilbert Trathnigg) Teil IV: Öffentliche Gebäude, Burgen und Schlösser in Wels (Wien 1968, maschinschriftl.)

Gesperrt !

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Dieser Bestand ist in einem Außendepot des Landesarchivs untergebracht und nur eingeschränkt benutzbar. Sie können unter landesarchiv@ooe.gv.at schriftlich um Einsichtsgenehmigung ansuchen.

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