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Heeresstandortverwaltung Linz

Die Heeresstandortverwaltung Linz dürfte ihre Tätigkeit im April 1938 aufgenommen haben. Ihre Aufgabe war es, den Reichsgrundbesitz des Heeres in Linz zu verwalten (die Bestimmungen dazu in Sch. 1). Im Juni 1945 wurde im Auftrag der Finanzlandesdirektion Linz eine eigene Liquidationsstelle (Sch. 16 Nr. 3) eingerichtet, die primär die Sicherstellung aller Werte und Güter der ehemaligen Deutschen Wehrmacht vornehmen sollte, die aber auch die wichtigen Schriftstücke sammeln sollte. Von dieser wurde der Bestand dann wohl der Landesregierung übergeben, von wo er über die Zentralregistratur im Jahre 1951 in das Oberösterreichische Landesarchiv kam. Hier wurde er 1965 geordnet.

Der Bestand umfasst im wesentlichen Verträge über Käufe, Mieten und Verpachtungen von Häusern, Grundstücken und sonstigen Objekten. Weiters sind auch in der Zeit von 1938 bis 1945 geplante und ausgeführte Bauvorhaben (z. B. Kasernen, Munitionslager, Lazarette etc.) darin enthalten. Aus der Zeit vor 1938 sind für die Tätigkeit dieses Amtes relevante Akten und Pläne von bereits vorhandenen Kasernen und Übungsplätzen vorhanden. In den Schachteln 12 und 16 befinden sich jeweils kleine Aktenkonvolute der Heeresstandortverwaltungen in Freistadt und in Wels.

16 Schachteln
Laufzeit: Ende 19. Jh. - 1946

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