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Wehrbezirkskommando Linz

Die Wehrbezirkseinteilung bildete in der Zeit des Nationalsozialismus die Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen Deutscher Wehrmacht und Verwaltungsbehörden im Wehrersatzwesen. Das Wehrbezirkskommando Linz war eine militärische Einrichtung und unterstand dem Wehrersatzbezirk Linz (Oberdonau), dieser wiederum dem Wehrkreiskommando XVII in Wien.

Der Bestand enthält neben einigen unbedeutenden Kanzleibehelfen (Zustellungs-, Quittungsbücher etc.) die Ein- und Auslaufprotokolle über geheime Schriftstücke, die in der Kanzlei verwahrt waren. Diese 14 Handschriften, jene von 1938 bis 1940 zusätzlich mit dem Stempelaufdruck "Luftwaffe" versehen, umfassen je eine Reihe für Geheimsachen und Geheime Kommandosachen. Für das Jahr 1939 wurde zusätzlich ein eigenes "Mob-Register" geführt. Die inhaltlichen Angaben zu den Schriftstücken in den Ein- und Auslaufprotokollen umfassen nur wenige Schlagworte. Aus Vermerken (mit roter Tinte) ist zu entnehmen, dass im April 1945 die Akten planmäßig vernichtet wurden. In der Schachtel 1 befinden sich auch zwei identische Aktenpläne über ein Sachgebiet I (siehe Abschrift im Verzeichnis). Die in diesen Aktenplänen verzeichneten Aktenzeichen (Az.) wurden auch teilweise in den Ein- und Auslaufprotokollen vermerkt.

2 Schachteln mit 19 Handschriften
Laufzeit: 1938 - 1945

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