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Kreisämter bis 1849 / Mühlkreisamt

Bei der ursprünglichen Einteilung der Kreisämter 1749 bestand das Gebiet nördlich der Donau noch aus zwei Vierteln: das Mühlkreisamt für den westlichen Teil hatte seinen Sitz in Rohrbach, das für das heutige untere Mühlviertel zuständige Machlandkreisamt in Freistadt. Mit der Erwerbung des Innviertels im Jahre 1779 wurden diese beiden Behörden zum Mühlkreisamt zusammengefasst; der Zentralort war zunächst Freistadt, wurde aber 1794 nach Urfahr, später nach Linz verlegt. Bedingt wohl vorwiegend durch die vielen Übersiedlungen ging viel Schriftgut verloren. Dennoch hat sich von diesem Kreisamt im Vergleich zu den anderen das meiste Material erhalten. Es umfasst den Zeitraum 1811 bis 1849 und setzt sich aus 268 Handschriften und 422 Schachteln zusammen. Die Handschriften bestehen aus den diversen Protokollen und Indices, die Akten sind nach den einzelnen Abteilungen gegliedert. Das Präsidium enthält auch das Polizeiwesen betreffende Akten (z. B. über den "Aufrührer" Michael Huemer und über die Boosianer); bei den Publico Politica befinden sich Bauakten auch von Linz sowie Akten zu Straßen- und Wasserbauten. Von den Abteilungen Ecclesiastica, Stiftungen und Commercialia hat sich mehr Schriftgut erhalten, von etlichen anderen hingegen nur Reste. Der Bestand wurde 1922 von der Bezirkshauptmannschaft Linz dem Oberösterreichischen Landesarchiv übergeben und 1962 geordnet und verzeichnet.

422 Schachteln, 268 Handschriften
Laufzeit: 1811 - 1849

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