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Nachlass Kurzbauer Otto

Am 18.12.1991 wurden dem Oberösterreichischen Landesarchiv von Frau Helene Hartmann Unterlagen zum Nachlass von Otto Kurzbauer im Auftrag der Witwe Isolde Kurzbauer als Spende übergeben. Otto Kurzbauer war ein langjähriger Mitarbeiter des Oö. Landesarchivs. Nach der Ordnung und Verzeichnung durch Willibald Mayrhofer umfasste der Bestand nun acht Schachteln. Die Schachteln 1-6 enthalten Auszüge (Kopien) von Karteikarten in denen Informationen aus den Josephinischen Lagebüchern von Katastralgemeinden des Oberen Mühlviertels und aus Herrschaftsprotokollen des OÖLA-Bestandes LGA verarbeitet sind. Die Schachtel 7 enthält eine Quellensammlung betreffend Freimänner, Gerichtsdiener und Wasenmeister (Abdecker) alphabetisch nach Orten bzw. Herrschaften geordnet und umfasst den Zeitraum des 17. bis 19. Jahrhunderts. Die Schachtel 8 beinhaltet u.a. Familienforschungsunterlagen zu verschiedenen Familien sowie Auszüge (Abschriften) aus Archivverzeichnissen.

Der zweite Teil des Nachlasses von Otto Kurzbauer, dies ist jener Teil der 2012 vom Oberösterreichischen Landesarchiv als Schenkung übernommen wurde, besteht aus 30 Schachteln und wurde 2016 von Dr. Christoph Stöttinger im Auftrag des Oö. Landesarchivs geordnet und verzeichnet. Die 17 Faszikel mit Kopien aus Josephinischen Lagebüchern von KG des Oberen Mühlviertels wurden skartiert. Der zweite Teil des Nachlasses umfasst nun die Schachteln 9-39 dieses Nachlasses.

Die 30 Schachteln haben sechs unterschiedliche Themenblöcke zum Inhalt. Zwei Schachteln davon enthalten Persönliches und Privatdokumente. Vier Schachteln füllen die Rechercheunterlagen zur eigenen Familiengeschichte und Stammbaumforschung, sowie die Aufarbeitung des Erlebten im 2. Weltkrieg.  Kurzbauer war auch als Auftrags- Familienforscher (für die Familien Anzinger, Anton Bruckner, Danmillner, Danerbauer, Freyberger, Fürhauser, Grimmeier, Galfe, Hain, Marsador, Sunzenauer, Friedl, Greinig, Heubach, Öppinger, Schillinger, Böhmerle, Strauß, Strixner, Mayrhofer, Riernschopf, Stinglhammer, Weinmayr) tätig, wovon die Schachtel 36 und 37 zeugen.

Der Nachlass beinhaltet 13 Schachteln mit Abschriften, Exzerpten, Inhaltsangaben… von diversen Archivhandschriften sowie Namens- und Schlagwortkarteien zu diesen. Als Beispiele dafür seien hier das ältestes Linzer Steuerbuch von 1595 genannt oder die Abschriften der Handschriften  53-58 (Herrschaftsprotokolle Piberstein von 1667-1700) aus dem Schlossarchiv Helfenberg.

Interessant ist die Tatsache, dass der Nachlass von Otto Kurzbauer auch die Nachlässe seines Vaters Josef Kurzbauer sen. (1886-1947), der k. u. k. Beamter war und seines Bruders, dem im 2. Weltkrieg gefallenen Gymnasiallehrer Prof. Josef Kurzbauer jun. (1908-1943) enthält. Fünf Schachteln füllen die Briefe von und an Familienmitglieder und Freunde aus dem Zeitraum 1890-1950 sowie Familienfotos. Des weiteren beinhaltet die Schachtel 39 Unterlagen bzw. einen Teil des Nachlasses des Bankbeamten und Familienforschers Josef Heider..

39 Schachteln
Laufzeit: 16. - 20. Jh.

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