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Nachlass Wiesmeyer Erich

Am 18. März 2014 verkaufte Frau Gertrude Wiesmeyer, Witwe nach Dr. Erich Wiesmeyer, dem Oö. Landesarchiv 17 sog. "Kriegstagebücher" sowie ein Heft und eine Mappe zum Thema Luftkrieg (Zl. 981/2014 und 2949/2013).

Dr. Erich Wiesmeyer (geb. am 15. Mai 1925), der krankheitsbedingt vom Militärdienst befreit war, begann nach bestandener Matura am Linzer Khevenhüller-Gymnaisum ein Studium der Rechtswissenschaften in Graz, das er mit Promotion abschloss.
Nach dem Gerichtsjahr am Landesgericht Linz arbeitete er als Jurist in der Versicherungsbranche, zunächst bei der Riunione-Versicherung, danach etwa 30 Jahre bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1986 bei der "Wiener Städtischen Versicherung".
Von 1955 bis zu seinem Tod am 1. Mai 2013 war Erich Wiesmeyer mit seiner Frau Gertrude verheiratet.

Beim ersten Kriegstagebuch (wird vom Verfasser als 1. und 2. bezeichnet) handelt es sich um einen Vordruck der Reichsverwaltung des NS-Lehrerbundes – Schülerzeitschrift "Hilf mit", in dessen Vorwort Jungen und Mädchen aufgefordert werden, Tagebuch über Kriegserlebnisse in ihrem Umfeld zu führen.

Die Aufzeichnungen Wiesmeyers sprengen diese Vorgabe aber bei weitem und enthalten – besonders in den letzten Bänden – Angaben zu Luftangriffen auf österreichische und süddeutsche Ziele, die in ihrer Detailliertheit für private Aufzeichnungen außergewöhnlich sind.

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