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Politische Akten

Neun von 15 oberösterreichischen Bezirkshauptmannschaften stellten 1946 Registratur-Materialien für die Herausgabe eines "Rot-Weiß-Rot-Buches" zur Verfügung, das Österreichs Widerstand gegen den Nationalsozialismus vor dem sogenannten Anschluss belegen sollte. Diese Materialien kamen nach der Rücksendung aus Wien in das Oberösterreichische Landesarchiv und bilden hier den Grundstock dieses Bestandes. Berichte zahlreicher Gendarmerieposten und anderer staatlicher Dienststellen sollten das Rot-Weiß-Rot-Material ergänzen. Weitere wesentliche Aktengruppen bilden die Reste der Registratur der Landesleitung der "Ostmärkischen Sturmscharen" sowie des nationalsozialistischen "Gauarchivs", dessen Hauptbestand 1945 vernichtet wurde. Nach der Neuordnung und Verfilmung des Bestandes wurden noch die "Nationalsozialisten-Akten" der Bezirkshauptmannschaft Gmunden angeschlossen, die sowohl Registraturreste der SA-Standarte J6 (Bad Ischl) als auch des Entnazifizierungs-Büros OPI enthalten. Unter den Einzelstücken sind einige Manuskripte von "Führervorträgen" 1941 bis 1943, diverse Lageberichte 1941 bis 1944 und Nachlassreste des Landrates Brachmann (Perg) hervorzuheben.

60 Schachteln, 17 Faszikel, Karteien
Laufzeit: 1930 - 1950

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