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Wenzl Erwin

Genossenschaftsangestellter und ÖVP-Politiker
geb. am 2. August 1921 in Annaberg (NÖ)
gest. am 17. Oktober 2005
Landeshauptmann von 3.5.1971 bis 18.10.1977

Nach der Matura am Linzer Staatsgymnasium (heute: Akademisches Gymnasium) im Jahr 1940 begann Wenzl sein Jus-Studium in Wien, das er nach einer kriegsbedingten Unterbrechung in Innsbruck abschloss. 1952 wurde er Landesparteisekretär der ÖVP Oberösterreich. Drei Jahre später kam er als Baureferent in die Landesregierung und stieg 1966 zum Landeshauptmann-Stellvertreter auf. Er wurde 1971 Landeshauptmann und erhielt als zusätzliche Agenden Verfassungsdienst, präsidiale Angelegenheiten, Presse und Statistik. Sein besonderes Interesse galt dem Ausbau des Verkehrsnetzes sowie dem Umweltschutz. So wurden auf seine Initiative fünf Donaubrücken, die Innkreis-, Pyhrn- und Mühlkreisautobahn und zahlreiche andere wichtige Straßen gebaut bzw. mit deren Bau begonnen. Er führte bei der Landtagswahl 1973 den ersten "modernen" Wahlkampf in Oberösterreich. Seit 1968 war Wenzl auch Landesparteiobmann der ÖVP Oberösterreich. In dieser Funktion bemühte er sich wie schon zuvor als Parteisekretär um ein möglichst gutes Zusammenwirken der Bünde der ÖVP. 1977 trat er von allen politischen Funktionen zurück. Von 1977 bis 1989 war er Generaldirektor der OKA (heute: Energie AG).

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