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Staatsbuchhaltung 1782-1936

Die Provinzial-Staatsbuchhaltung "ist aus der Vereinigung der 'Kameral- und Ständischen Buchhalterey' hervorgegangen" und 1787 "zu einem Organ des Regierungspräsidiums für Rechnungssachen, Kalkulation, Gutachten und Erhebungen aus den Buchhaltereiakten bestimmt worden. Im Laufe der Zeit wurde sie aber ein Organ der Obersten Rechnungs-Centralbehörde" (Trinks 1950). 1866 wurde in der oberösterreichischen Statthalterei ein Rechnungsdepartement eingerichtet und die Staatsbuchhaltung mit Ende dieses Jahres aufgelöst. Damals ging vermutlich ein Großteil der umfangreichen Registratur verloren. Die 1964 von Georg Grüll geordneten Reste betreffen im wesentlichen Religionsfondsangelegenheiten (Kirchen, Stiftungen und Vogteien), rechnerische Belange der Grundentlastung und Angelegenheiten des Landesvermögens (Gültbuch und Landesanleihen bis 1904).

131 Schachteln, 118 Handschriften
Laufzeit: 1782 - 1936
Literatur: Trinks, Bestände 24, 42 f.

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