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Ständische Handschriften

Die Handschriften des Ständischen Archivs wurden 1965 neu aufgestellt und verzeichnet. Hier befinden sich die berühmten "Annalen", 110 Handschriften, die wichtige Schriftstücke der Stände in Abschrift enthalten (1503-1698) und so eine Ergänzung zu den Landschaftsakten bilden. Vor allem für das 16. und 17. Jahrhundert handelt es sich um einmalige Quellen von überregionaler Bedeutung. Dazu kommen Elenche zu den Landschaftsakten, mehrere Handschriften, die die Privilegien des Landes enthalten, Landtafeln (Rechtsbücher) sowie die "Bescheidbücher" und "Bescheidprotokolle", die geschlossen von 1594 bis 1783 vorliegen und Gesuche an die Stände sowie deren Erledigung zum Inhalt haben. Zu erwähnen sind auch die Wappenbücher der Verordneten jedes Standes, die Matrikeln des Herren- und Ritterstandes (1848), die Sarmingsteiner Mautrechnungen (17. Jh.), Tauf- und Trauungsbücher der Stände aus der Zeit des Protestantismus, Instruktionen u.v.a. Insgesamt umfasst der Bestand 699 Handschriften.

699 Handschriften
Laufzeit: 16. - 19. Jh.

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