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Lyzeum Linz

Im Jahre 1669 wurde das Gymnasium in Linz um ein Lyzeum, also eine Bildungseinrichtung für höhere Studien, erweitert. Im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts erfolgte die Trennung dieser Einrichtungen, aus denen 1777 das "k. k. academische Gymnasium" und das "k. k. Lyceum" als Staatsanstalten hervorgingen. Letzteres bestand zu dieser Zeit aus einer theologischen, einer juridischen und einer philosophischen Fakultät sowie einer "chirurgischen Klasse". Um 1850 wurde das Lyzeum als eigene Einrichtung aufgelassen.

Die Matriken des Lyzeums sind von Beginn an, also vom Studienjahr 1669/70, erhalten. Seit dem Anfang des 19. Jahrhunderts wurden sie nach den einzelnen Fakultäten geführt. Weiters sind etwa Studienpläne, Zeugnisse und andere Angelegenheiten dieser Schule betreffende Materialien vorhanden. Darüber hinaus enthält dieser Bestand auch einige Handschriften, die nicht das Lyzeum, sondern das Gymnasium betreffen. Dazu gehören etwa zwei "Studentenkataloge" für die Zeit von 1646 bis 1773 und drei Bände Repertorien des Gymnasiums vom Ende des 18. Jahrhunderts bis 1848.

7 Schachteln, 39 Handschriften, 1 großer Schuber
Laufzeit: 1760 - 1880
Literatur: Josef Gaisberger, Geschichte des k. k. akademischen Gymnasiums zu Linz (Linz 1855); Ingo Andruchowitz, Schule in einer Provinzialhauptstadt. Das öffentliche Schulwesen als zentralstaatliches Herrschaftsinstrument. Fallbeispiel Linz 1750-1848 (Linzer Forschungen 6, Linz 1994) 48, 60 ff., 86 ff., 195 ff. u. 250 ff.; Trinks, Bestände 83 f.; Die Geschichte des Akademischen Gymnasiums Linz (Linz 1998)

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