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Zentralberatungsstelle der Volksdeutschen

Die Zentralberatungsstelle der Volksdeutschen (ZBV) verstand sich als Dachorganisation aller volksdeutschen Gruppen. Ihre Hauptaufgabe bestand in der Beratung, Betreuung und Unterstützung der volksdeutschen Vertriebenen in rechtlichen, kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Belangen.

Das Oberösterreichische Landesarchiv erhielt im Jahr 2003 den Aktenbestand der Zentralberatungsstelle der Volksdeutschen - Landesstelle Oberösterreich übergeben. Insgesamt umfasste der Bestand 275 Ordner und 6 Kartons mit Material. Die Unterlagen reichen zeitlich vom Zweiten Weltkrieg bis in die 1970er Jahre. Offiziell stellte die Zentralberatungsstelle der Volksdeutschen ihre Tätigkeit im Dezember 1970 ein, Teile ihrer Aufgaben wurden aber von den Landsmannschaften weiter geführt. Ein großer Teil der Unterlagen entstand im Zusammenhang mit Entschädigungsfragen, der Übersiedlung der Volksdeutschen nach Deutschland, der Beschaffung von Ersatzdokumenten und dem Erwerb der Staatsbürgerschaft.

Der Bestand wurde 2003 von Dr. Hermann Volkmer gesichtet, bewertet und provisorisch verzeichnet. Das Skartieren, Ordnen, Einschachteln und die endgültige Verzeichnung erfolgte 2008 und 2009 durch Mitarbeiter/innen des Landesarchivs.

81 Schachteln
Laufzeit: 2. Weltkrieg - 1980 

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