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Bergbaukuratorium

Die Akten und Handschriften des Bergbaukuratoriums betreffen die bergbaulichen Interessen des Landes Oberösterreich in den Jahren 1919 bis 1931, und zwar sowohl den Kohlenbergbau als auch Heilquellen bzw. das Kurwesen. (Die Archivalien über den Salzbergbau befinden sich in gesonderten Beständen.)

In vertraulicher Sitzung beschloss der oberösterreichische Landtag am 26. September 1919: "Mit Rücksicht auf die geradezu trostlose Lage hinsichtlich der Kohlenversorgung ... wird der Landesrat ermächtigt, abbaufähige und preiswerte Freischürfe in Oberösterreich zu erwerben und wegen sofortiger Inangriffnahme des Abbaues das Erforderliche zu veranlassen...". Anstelle einer geplanten "Landes-Kohlen-Bergbau-Gesellschaft" wurde 1920 ein "Bergbau-Kuratorium" gebildet, das die Aktivitäten leitete und koordinierte, bis es 1923 nach Einstellung bzw. Verselbstständigung der einzelnen Betriebe wieder aufgelöst wurde. Die zahlreichen Aktivitäten zur Erschließung und Förderung von Rohstoff- (Kohle und Erdöl) und Heilquellen in Oberösterreich wurden in den folgenden Jahren (bis 1931) von Bergrat Dr. Haider im Auftrag des Landesrates geleitet.
Der Bestand wurde 1938 dem Oö. Landesarchiv übergeben und 1965 geordnet. Weiteres einschlägiges Material befindet sich bei den Akten des Landesausschusses unter der Signatur G 10/5 417.

34 Schachteln, 22 Handschriften
Laufzeit: 20. Jh.

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