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Dollaranleihe

In den Jahren 1925, 1927 und 1928 musste das Land Oberösterreich mehrere Kredite bei amerikanischen Banken aufnehmen ("Dollar-Anleihen"), um wirtschaftspolitische Maßnahmen des Finanzreferenten und nachmaligen Landeshauptmannes Dr. Josef Schlegel verwirklichen zu können. Diese Kreditgeschäfte wurden großteils über das Wiener Bankhaus Alma abgewickelt, bis dieses 1931 zahlungsunfähig wurde. Wegen der folgenden Fälligstellung kurzfristiger Verpflichtungen entstand dem Land Oberösterreich beträchtlicher Schaden, der zu einem Prozess des Landes gegen Dr. Hans Alma führte.

Der Bestand ist aus einem Sammelakt "Landesanleihen" entstanden (weitere Akten siehe Landesregierung III-1724/1927) und belegt detailliert sämtliche Vorgänge im Zusammenhang mit den Anleihen. Er kam 1936 in das Oberösterreichische Landesarchiv; die letzte Schachtel enthält genaue Aktenübersichten. Sowohl der Erhaltungs- als auch der derzeitige Ordnungszustand sind schlecht.

23 Schachteln
Laufzeit: 1925 ff.

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