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Forstverwaltung Mattighofen

Am 20. September 2012 wurden von den Österreichischen Bundesforsten, Forstbetrieb Traun-Innviertel durch Herrn Johann Schallmeiner ein halber Laufmeter Archivalien der ehemaligen Forstverwaltung Mattighofen zur weiteren Verwendung und Aufbewahrung übergeben.

Der historische Bestand, dessen Archivalien den Zeitraum des 16. bis 19. Jahrhunderts umfassen und auch die Aufzeichnungen der Pfleggerichte Friedburg und Mattighofen sowie der Staatsherrschaft Mattighofen beinhalten, wurden bereits in der Vergangenheit vom Österreichischen Staatsarchiv übernommen.

Das Oberösterreichische Landesarchiv besitzt ein Archivverzeichnis aus dem Jahre 1903, verfasst vom Lehrer Max Schlickinger. Der Rest dieses in die Bestände des Oberösterreichischen Landesarchivs übernommenen Archivs beginnt mit Aufzeichnungen von der k. k. Familienfonds-Gutsverwaltung Mattighofen im Jahre 1794. Der Güterkomplex wurde 1921 in Kriegsgeschädigtenfonds-Gutsverwaltung Mattighofen umbenannt und bekam somit einen neuen Eigentümer. Mit dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich wurde der Güterkomplex verstaatlicht. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte die Übergabe an die Österreichischen Bundesforste.

Die Archivalien beinhalten Unterlagen des 18. bis 20. Jahrhunderts. Die Ordnung und Verzeichnung wurde von Willibald Mayrhofer in den Wintermonaten 2012/2013 durchgeführt. Der Bestand wurde digitalisiert und die Originale an das Österreichische Staatsarchiv abgetreten.

3 Schachteln

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