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Waldbahn Reichraming

Im Jahr 1910/12 wurde ein Projekt zur Erschließung der Wälder im Reichraminger Hintergebirge und Brunnbach mittels Waldbahn erstellt. Als eine Borkenkäferkatastrophe die Aufarbeitung großer Schadholzmengen notwendig machte, errichtete man 1918 bis 1922 den ersten Abschnitt der Waldbahn vom Bahnhof Reichraming nach Brunnbach. 1947 bis 1951 wurde in einer zweiten Ausbauetappe das Reichraminger Hintergebirge von der Maieralm bis Weißwasser erschlossen. Die Streckenlänge der Waldbahn Reichraming, die eine Spurweite von 760 mm hatte, betrug 29,289 km. Zusammen mit den Seitenstrecken, Neben- und Ausweichgeleisen ergab sich eine Gesamtlänge von 38,287 km. Die Waldbahn Reichraming war eine der größten und am längsten in Betrieb stehenden Waldbahnen Österreichs. Die Aufzeichnungen enthalten die ausgearbeiteten Projektunterlagen von 1910/12. Aus der Zeit des Waldbahnbetriebes sind Schriftstücke über Lokomotiven, Kostenaufstellungen, Statistiken, Tarife, den eingeschränkten Personenverkehr, das Betriebstelefon, etc. erhalten. Auch die Auflassung der Waldbahn 1971 ist dokumentiert.

12 Schachteln
Laufzeit: 1910 - 1975

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