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Salinenverwaltungen ("Salinen Hallstatt, Ischl, Ebensee")

Die wichtigsten Betriebs- und Verwaltungsstellen im Salzkammergut "vor Ort" bildeten die Hofschreiber- und Bergmeisterämter mit eigenen Kanzleien und Registraturen.

Dem seit 1338 bestehenden Hofschreiberamt war ursprünglich die Oberaufsicht über das gesamte Hallstätter Salzwesen übertragen, während das im Jahr 1346 eingerichtete Bergmeisteramt für den eigentlichen Abbau des Salzes im Berg sowie für die Personalangelegenheiten verantwortlich war. Die Bestände des Bergmeisterarchivs gehören in der Hauptsache dem 18./19. Jahrhundert an, auch das Hofschreiberamtsarchiv ist nur mehr bruchstückweise erhalten, ebenso ist die Überlieferung des 1571 eingerichteten Verwesamtes Ischl mangelhaft. Auch beim Verwesamt Ebensee sind die vollständigen Verluste der älteren Archivalien zu beklagen, die Überlieferung beginnt erst um die Mitte des 18. Jahrhunderts. Der Großteil der Bestände ist somit jüngeren Datums (etwa ab Mitte des 18. Jahrhunderts), wobei besonders die Resolutionsbücher und eine Sammlung von Schienrissen hervorzuheben sind.

Literatur: Zibermayr, Landesarchiv 171 ff.; Carl Schraml, Das Oberösterreichische Salinenwesen vom Beginne des 16. bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts (Studien zur Geschichte des österreichischen Salinenwesens 1, Wien 1932) X ff.; Hoffmann, Quellen 131 ff.

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