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Zeitgeschichte

Oberdonau 06 - Geraubte Kunst in Oberdonau

Während der Zeit des NS sind zehntausende Kulturgüter beschlagnahmt oder in einer anderen Weise in den Besitz von NS-Stellen gebracht worden. In den letzten Kriegsjahren wurden viele Kunstgegenstände der Luftschutzbergung übergeben, bei und nach Kriegsende haben die alliierten Streitkräfte den Großteil dieser Kulturgüter sicher gestellt. Im Zuge dieser gigantischen Vermögensübertragung und Verschiebung von Kunstwerken spielte der "Reichsgau Oberdonau" eine besondere Rolle. Die vorliegende Studie stellt folgende Themenbereiche in den Vordergrund: den "Sonderauftrag Linz" und das geplante "Führermuseum", die Rolle der Gauverwaltung und des Landesmuseums / Museum des Reichsgaus beim Eigentumtransfer, die konkrete Untersuchung des Vermögensentzugs sowie der Rückgabe in Verbindung mit detaillierter Provenienzforschung im OÖ. Landesmuseum und die Thematik der Enteignung und Restitution von Kunstwerken und Kulturgütern in den oö. Stiften und Klöstern.

Die Beiträge:
Michael John, Einleitung; Birgit Kirchmayr, Raubkunst im "Heimatgau des Führers". Aspekte, Zusammenhänge und Folgen von nationalsozialistischer Kulturpolitik und Kunstenteignung im Reichsgau Oberdonau; Birgit Kirchmayr, Oberösterreichisches Landesmuseum: Zuweisungen und Restitutionen enteigneter Kunst. Eine Untersuchung; Friedrich Buchmayr, Kunstraub hinter Klostermauern. Aspekte der Enteignung und der Resitution von Kunstwerken und Kulturgütern in den oberösterreichischen Stiften und Klöstern; Michael John, Zusammenfassung und Resümee

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Erscheinungsjahr:
Herausgeber:

Oberösterreichisches Landesarchiv

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Bezugsort:

Oberösterreichisches Landesarchiv

Schriftreihe:
€ 35,00
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