Oberösterreich 1918 - 1938 VIII
Im Jahr 2010 wurde das Oö. Landesarchiv mit der Durchführung eines Großprojektes beauftragt – der wissenschaftlichen Erforschung der Geschichte Oberösterreichs in der Ersten Republik. Im Fokus des neuesten Sammelbandes stehen die beiden Städte Steyr und Schärding.
Der Aufsatz „Steyr im Ständestaat“ zeichnet die dramatische Entwicklung zwischen Bürgerkrieg und der Machtübernahme der Nationalsozialisten in der Industriestadt nach. Er zeigt die starke Abhängigkeit der Stadt von den Steyr-Werken und die zunehmenden Spannungen in Politik und Gesellschaft seit den 1920er-Jahren.
„Die politischen Verhältnisse in der Grenzstadt Schärding von 1918 bis 1938“ beschreibt ein weiterer Beitrag. Im Fokus stehen dabei unter anderem die tiefgreifenden Veränderungen nach dem Ende des Ersten Weltkrieges bis zur Weltwirtschaftskrise und die damit einhergehenden politischen Spannungen. Breiter Raum wird dem Betätigungsverbot für die Nationalsozialisten von 1933 bis zum Abkommen vom 11. Juli 1936 und der danach folgenden Entwicklung in der Grenzstadt Schärding bis zum Einmarsch der Nationalsozialisten am 12. März 1938 gewidmet.
2023
438 Seiten
Oberösterreichisches Landesarchiv

