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Akten der Landesverwaltung 1926 ff. ("Archiv der Landesregierung") - Allgemeine Reihe

Die Akten der Landesverwaltung bestehen aus den Beständen Landesregierung/Landeshauptmannschaft 1926-1939 und Reichsstatthalterei 1939/40-1945. Der Übergang, ausgelöst durch das am 14. April 1939 erlassene Ostmarkgesetz, der beiden Bestände ist fließend und lässt sich nicht an einem Datum festmachen. Durch die Verwaltungsreform 1925/26 erfolgt mit Wirksamkeit von 1. Jänner 1926 die Zusammenlegung der Statthalterei und des Landesausschusses, die bisher je einen eigenen Behördenapparat darstellten, zu einem gemeinsamen Amt mit der Bezeichnung "Amt der o.ö. Landesregierung". Die Landesregierung übernahm neben den zentralstaatlichen Aufgaben (unmittelbare und mittelbare Bundesverwaltung) auch die meisten Agenden des Landesausschusses. Gleichlaufend mit der Zusammenlegung erfolgte eine Kanzleireform. Es wurden sieben Kanzleiabteilungen (Kzl. A, B, C, D, E , F, G) eingerichtet, die jeweils einen oder mehr Vorreferenten zu betreuen hatten. Als Aktenbezeichnung wurden der Buchstabe der Kanzleiabteilung sowie die Nummer des Vorreferenten genommen, dann die Zahl (Namen- und Ordnungszahl) und schließlich der Anfangsbuchstabe des zuständigen Mitgliedes der Landesregierung. Bis zur grundlegenden Umstellung des Kanzleisystems im Jahr 1939/40 erfolgte eine zweimalige Änderung der Bezeichnung des Behördenapparates. Aufgrund der Ereignisse des Februar 1934 wurde die Bezeichnung "O.ö. Landeshauptmannschaft" eingeführt und nach dem "Anschluss" Österreichs an das Deutsche Reich ab Mai 1938 die Bezeichnung auf "Landeshauptmannschaft Oberdonau" verändert, wobei aber in Funktion und Aufgaben vorerst keine Änderungen eintraten.

Ein entscheidender Einschnitt in die Struktur des Behördenapparates erfolgte erst mit 1. November 1939; an die Stelle der Landeshauptmannschaft Oberdonau trat die Behörde des Reichsstatthalters Oberdonau. Mit diesem neuem Verwaltungsaufbau ging auch eine Änderung in Kanzleien und Registraturen vonstatten. Die Kanzleireform vom 1. Jänner 1940 teilte den gesamten Wirkungskreis der Behörde des Reichsstatthaltereis in Oberdonau in sieben Abteilungen (Abt. Z, I, II, III, IV, V; OVA = Oberversicherungsamt), die je nach Umfang des Arbeitsgebietes wiederum in Unterabteilung und Sachgebiete aufgegliedert waren.

399 Schachteln, 200 Mikrofilme
Laufzeit: 1926 - 1945

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